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29.04.2010, 15:41 Uhr | Übersicht | Drucken
Gute Chancen für Übernahme von Gewässern von der BVVG

Zur weiteren Vorgehensweise bei der im Moment gestoppten Privatisierung bundeseigener Gewässer im Bundesfinanzministerium ist klar, dass der Bund bereit ist, seine Gewässerflächen gegen Geld oder im Rahmen von Flächentausch an die betroffenen Länder zu übertragen. Das zuständige Landwirtschaftsministerium müsse jetzt schnell aktiv werden, um zu einem für das Land guten Ergebnis zu gelangen.

„Jetzt liegt es an uns im Land zu entscheiden, was wir wollen. Die betroffenen Kommunen vor Ort sollen klären, bei welchen Gewässern es im Interesse des Gemeinwohls nicht zu einer Privatisierung kommen soll. Über die so ermittelten Flächen müsste dann mit dem Bund verhandelt werden. Das Angebot des Bundes zu einem Flächentausch sollte dabei im Vordergrund stehen, weil dadurch der Haushalt nicht unnötig belastet wird“, regte der CDU-Landtagsabgeordnete Wolf-Dieter Ringguth an.

 „Für mich als Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte e.V. steht fest, dass im Land der Tausend Seen eine Privatisierung nur bei touristisch unbedeutenden Gewässerflächen infrage kommen sollte. Das Beispiel des Malchiner Sees (670 Hektar gehören der BVVG) sollte Anlass sein, sich weiter mit dem Nachbartourismusverband Mecklenburgische Schweiz gemeinsam gegen eine Privatisierung von Gewässern in unserem Land einzusetzen“, so Wolf-Dieter Ringguth.







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